Bewusstseins-Imperativ

Archetypischer Imperativ (unbekannter Künstler)

In Erinnerung an den kategorischen Imperativ eines weiteren Argonauten unter vielen handelt dieser Blog von den wichtigsten Eckpfeilern, wie man als aufrechter Mensch den aktuellen Herausforderungen dieser wirren Welt widersteht und dabei gesund bleibt.

Jules Verne träumte noch davon, dass man innerhalb von 80 Tagen rund um die Welt reist. Mit der Concorde schaffte man das bereits in 32 Stunden und die internationale Raumstation ESA braucht dazu gerade mal 90 Minuten. Heißt das nun, dass man die Welt besser versteht, weil man sie schneller bereisen kann und sie quasi wie ein schläfriger Elefant im Schatten unter sich liegen hat? Und was bedeutet es, wenn wir praktisch zeitgleich mit ihrer Freigabe die aktuellsten Kurse der Wallstreet bei uns Zuhause auf dem Laptop ablesen können oder die neueste Entwicklung der Havarie im Suezkanal im TV live mitverfolgen können?

Bekanntlich gibt es zurzeit über 7,8 Milliarden Menschen, denen die Welt im Lehensverhältnis zugesprochen als Wohnort dient. Und vermutlich kursieren fast halb so viele Einschätzungen darüber, wie das finanzielle, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Leben und Überleben von uns allen auf diesem Planeten gewährleistet bleibt.

Um nochmals auf die Eingangsfrage zurück zu kommen: Solange der Elefant schläft, haben wir es bequem. Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen und können entspannt dem Abend entgegen harren. Verändern wir aber den Fokus, und sehen auf die Hotspots des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens auf dem Planeten, dann ist es vorbei mit der urzeitlichen Ruhe und Entspannung und also gleich steigt die Zahl von an Herzschwäche, Schlaganfällen oder Lungenerkrankungen sterbenden Erdenbürgern weiter an.

Und weil uns rund um den Globus praktisch zeitgleich in den Medien von all den Missständen berichtet wird, fängt man an, je nach persönlicher Interessenslage, sich in einzelnen Bereichen genauer zu informieren, mit dem Ziel, sich zu einer freien Meinungsbildung durchzuringen. So verhielte es sich zumindest unter der idealen Voraussetzung, dass die Medien uns umfassend, objektiv und faktenbasiert berichteten. Dass dem nicht mehr so ist, wird seit März 2020 praktisch weltumspannend immer mehr Menschen bewusst – und ist gelinde gesagt, zum Verzweifeln.

So viele Fragen, Entwicklungen, Ereignisse und Gefahren bewegen den hellen Verstand – doch jeder von uns alarmierten Wach-Geistern bewegt sich leider meist immer noch isoliert und auf sich gestellt als Einzelkämpfer durch dieses gefährlich zunehmende Chaos der Widersprüchlichkeiten und Ungereimtheiten. Man hält Ausschau nach geeigneter Bruder- und Schwesternschaft, man sucht den Kontakt und den Disput, kämpft für demokratisch verbürgte Grundrechte, setzt sich für die Erhaltung seiner seelischen Gesundheit ein und hofft letztlich auf Erlangung einer neu entwickelten Schau und Vision für eine befriedete Zukunft.

«So kann es nicht weitergehen, » hören wir die archetypischen Stimmen des Gewissens uns soufflieren. Schluss mit den Lügen, Märchen, Ränkespielen und Irreführungen! Nehmen wir es ernüchtert zur Kenntnis, nicht nur den Medien und Kirchen, sondern auch unseren Volksvertretern und dem demokratisch gewählten Regierungspersonal ist nicht länger zu trauen. Sie führen uns wie Indigene von einem Reservat ins andere, schicken uns auf Grund unzuverlässiger Tests und fadenscheiniger Gesetzesregelungen in die Quarantäne, provozieren frech vor unseren Augen Armut und wirtschaftlichen Ruin und überlassen für etwas Kleingeld den Spekulationsschurken dieser Welt die vom Alltagsleben leergefegten Bühnen für die grausige Inszenierung ihrer menschenverachtenden Spiele, wo es nur noch um Impfen, Zahlen, Wetten und Schweinereien geht.

Wir möchten wieder darauf bedacht sein, uns und dem Leben auf diesem Planeten Aufmerksamkeit, Pflege und Respekt entgegenbringen und es gleichsam als unser Erbrecht und als neuen Imperativ verstehen, sich kreativ, findig, überall und unerwartet, gemeinsam friedlich gegen diese Entwicklungen zu wenden. Jedem einzelnen von uns steht ein harter Ermessensgang bevor, wo und wie er und sie sich diesem verlogenen Szenarium durch Entbehrung und Einschränkung entziehen kann. Und da wo man kämpfen muss, soll man sich versammeln und mit einem warmen Lächeln im Gesicht demonstrieren. Es könnte sein, dass eine Kamera dieses Lächeln auffängt und als Befreiungsschlag um die Welt schickt.

Veröffentlicht von Proteus on fire

Freischaffender Feuilletonist

2 Kommentare zu „Bewusstseins-Imperativ

  1. Sehr schön gesagt: „Und da wo man kämpfen muss, soll man sich versammeln und mit einem warmen Lächeln im Gesicht demonstrieren.“ – Wann und wo findet die Versammlung statt?

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