Alles ist vernetzt und beeinflusst sich gegenseitig

Eine harmlose Tätigkeit belehrt uns, dass alles miteinander zusammenhängt und eines das andere beeinflusst. Tauche mit einem eleganten Kopfsprung vom Sprungturm oder auch nur mit einem ungelenken Straucheln vom Ufer aus ins kühlende Nass eines Sees, des Meeres oder des Ozeans: Der Effekt ist jedes Mal derselbe. Man fühlt sich sogleich angenehm aufgenommen, eingehüllt, leicht, getragen, geschaukelt und gekühlt vom Wasser.

Und ähnlich der Steigerung vom See zum Meer und zum Ozean verhält es sich auch mit dem elementaren Erlebnis Auslöser Wasser. Man kann diesen Begriff durch Wind, Feuer, Erdreich oder eine beliebige andere Instanz ersetzen, analog zum Eintauschen in den See lässt sich im persönlichen Erleben mit den vertauschten Instanzen Vergleichbares im persönlichen Erlebnisbereich feststellen:

Der Wind bewegt uns, bringt Wolken und damit Schatten und manchmal Regen mit sich und kann sich zum Sturm oder gar Orkan hoch entwickeln. Er kann Meere und Ozeane in ungestüme, gebirgige Wellen- oder Taifun Landschaften verwandeln, er löscht aber auch Feuer oder kann es im Gegenteil zu apokalyptischen Bränden hochtreiben. Erde kann von der Gewalt des Windes erodieren oder dient als Aufnahme Pool von Samen und anderen feinstofflichen Keimen, welche im Wind transportiert werden. Dadurch wächst Neues aus dem Erdreich und Energie wird transformiert.

Feuer bringt uns Licht ins Dunkel, wärmt unseren Körper und versetzt uns seelisch in eine harmonisierte Ausgewogenheit, die wir als Wohlgefühl empfinden. Feuer trägt aber auch die Kraft in sich, Instanzen in andere Aggregatzustände zu versetzen – Eis zu Wasser und zu Dampf, um ein geläufiges Beispiel zu nennen. Das Erdreich wiederum trägt uns, gibt uns innerlich wie äußerlichen Halt. Es trägt das Potenzial in sich, uns mit Nahrung zu versorgen und steht in diesem Prozesskontext, wie bereits angedeutet, selber im gegenseitigen Austausch mit Licht, Wasser und Wind. Wir wiederum stehen über die Nahrungszufuhr im Eins Sein mit dem Dasein.

Man kann diese Beispiele beliebig erweitern und ergänzen. Die unvoreingenommene Wahrnehmung führt uns dabei immer zum Selben, dem einen Selben Ganzen. Man kann sich das am Beispiel stereometrischer Vorgänge in der Mathematik vor Augen führen, wo über das Verbinden von beliebigen Punkten aus der Fläche immer neue Figuren entstehen können, die aber alle von der gleichen Herkunft sind und außerhalb von Kategorien wie richtig und falsch stehen: die Vielfalt des Ganzen als Einheit des Seins unter dem Aspekt der über die Qualität gesteigerten Superlative. Diese und ähnliche Erkenntnisse haben ihre Gültigkeit, sofern man Analoges, symbol- und bedeutungsverhaftetes Dasein als gegeben anerkennt. Und was in unserer Wahrnehmung wollte dagegen sprechen?

Man möge mir diesen etwas wackligen Gang ins Reich der Mystik nachsehen. In bin keine Fachkraft in diesen faszinierenden Gefilden. Der Exkurs soll an dieser Stelle lediglich den Kontext für die nächste Frage aufbereiten: Was wollen uns Krankheiten wie Corona sagen und wie sollen wir sie deuten und was dagegen unternehmen?

Krankheiten tragen das Vermögen in sich, uns Menschen zu schwächen und unser Leben gar zu beenden. Damit kategorisieren wir sie als uns gegenüber feindlich. Sie tragen das Potenzial in sich, uns aus der Körperlichkeit in kosmischen Partikelstaub zu transformieren. Krankheit kündet uns Verwandlung an. Dabei ist die Krankheit nicht der Urheber, sondern nur der Transporteur – wie der Wind von Keimen. Fragen wir nach dem Urheber, und insofern nach einer Instanz, zu der wir selber ursächlich in Verbindung stehen, so bieten sich uns eine Fülle von Wesenheiten, die uns in Gestalt von Krankheiten zu etwas Neuem wandeln wollen. Dabei muss es selbstredend nicht in jedem Fall die Krankheit zum Tode sein.

Mir kommen aus dem Stegreif eine Fülle von Instanzen in den Sinn, die zu Krankheiten führen können: Klima, Luftverschmutzung, Wasserverschmutzung, kontaminierte Böden, flächendeckende Waldrodungen, Kriegs Verwüstungen, Verstrahlung, Genmanipulation oder Licht- und Lärmverschmutzung. Diese katastrophalen, Energie in sich tragenden Beispiele lassen sich aber auch ins Psychische, Theologische, Philosophische, Geistige und Seelische heben: Manipulation, Vorurteile, Gewaltbereitschaft, Geiz, Habsucht, Ausbeutung, Versklavung und vieles an charakterlichen Schwachheiten und Bosheiten mehr.

In diesem Licht betrachtet, sind wir die Mitauslöser von allem, was Andere und Anderes angreift, ausbeutet oder zerstört und letztlich auch uns selber existenziell auszulöschen vermag. Wenn wir darum nach einem Impfstoff gegen das Corona Virus suchen, dann sollten wir nach dem kosmischen Gesetz der Vielfalt des Ganzen als Einheit des Seins billig bei uns anfangen. Die Entwicklung eines Impfstoffes bedarf keiner Verträge und aufwendigen Laboreinrichtungen und Milliardeninvestitionen. Wir brauchen uns lediglich hinzusetzen und zu überlegen, wie jeder von uns als geeigneten Beitrag zur positiven Beeinflussung dieses lebensfreundlichen Planeten etwas leisten kann. Das Zauberwort heißt aufwachen.

Veröffentlicht von Proteus on fire

Freischaffender Feuilletonist

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